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7 Tipps: Wie Sie Ihre Produktivität in einem Gemeinschaftsbüro steigern können

23.9.2025

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie in einem Gemeinschaftsbüro oder Coworking Space Energie verbrauchen und die Konzentration verlieren? Produktivität hängt nicht nur von teuren Geräten oder großen räumlichen Veränderungen ab. Oft sind es die kleinen Dinge, die sofort und ohne große Kosten umgesetzt werden können - und die einen großen Unterschied machen, wie Sie arbeiten und sich im Büro fühlen. Ganz gleich, ob Sie in einem Großraumbüro sitzen oder sich einen Schreibtisch mit Kollegen teilen - hier sind 7 praktische Tipps, die Ihnen helfen, sich besser zu konzentrieren, mehr Energie zu tanken und das Beste aus dem Coworking herauszuholen.

Was ist Produktivität?

Bei der Produktivität im Büro geht es nicht nur darum, wie viele Stunden Sie arbeiten, sondern auch darum, wie viel Sie während dieser Zeit tatsächlich schaffen. Es geht darum, Ihre Zeit und Energie intelligent zu nutzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen, ohne unnötig zu ermüden. Auch die Umgebung hat einen großen Einfluss auf unsere Produktivität - von der richtigen ergonomischen Büroausstattung (Stühle, Schreibtische, Beleuchtung) über die Akustik bis hin zur Atmosphäre des Arbeitsplatzes selbst.

Die Herausforderungen und Vorteile eines Gemeinschaftsbüros

Ein Gemeinschaftsbüro (Coworking oder Open Space) bringt eine neue Dimension der Produktivität mit sich. Einerseits muss man mit dem Verkehr, häufigeren Gesprächen oder weniger Privatsphäre zurechtkommen. Andererseits bietet es Ihnen die Möglichkeit, Energie aus dem Team zu schöpfen, neue Kontakte zu knüpfen und sich von Menschen aus anderen Bereichen inspirieren zu lassen. Wenn Sie lernen, gut mit einer gemeinsamen Büroumgebung umzugehen, kann sie zu einem Ort werden, der Ihrer Produktivität nicht nur freie Fahrt lässt, sondern diese sogar steigert.

1. Richtiges Sitzen als Grundlage für Produktivität

Rückenschmerzen oder ein steifer Nacken können wahrlich die Arbeitsleistung und die Stimmung beeinträchtigen. Beginnen Sie also mit Ihrem Arbeitsplatz und achten Sie auf die richtige Sitzhaltung im Büro.
Ein ergonomischer Bürostuhl kann Sie nur dann unterstützen, wenn er gut eingestellt ist. Stellen Sie den Sitz so ein, dass die Füße flach auf dem Boden aufliegen und die Knie einen Winkel von etwa 90° bilden. Die Armlehnen sollten auf gleicher Höhe mit der Arbeitsfläche sein, damit die Arme frei liegen und die Schultern entspannt bleiben. Lesen Sie mehr im Artikel: Wie man richtig auf einem Bürostuhl sitzt.

 Wenn Ihr Stuhl nicht genügend Verstellmöglichkeiten bietet, hilft eine einfache Fußstütze oder ein kleines Kissen hinter der Hüfte.

Auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch im Bereich von 650 bis 1300 mm ist eine große Hilfe, denn so können Sie während des Tages zwischen Sitzen und Stehen abwechseln. Das entlastet den Rücken und die Halswirbelsäule und sorgt dafür, dass Sie länger konzentriert arbeiten können.

Unser Tipp: Sie haben keinen Liegetisch zur Verfügung? Ersetzen Sie ihn durch einfache Gewohnheiten - telefonieren Sie im Stehen, benutzen Sie einen Stehtisch oder machen Sie mehrere Spaziergänge am Tag. Schon kleine Bewegungen entlasten Ihren Körper, verringern die Müdigkeit und geben Ihnen neue Energie.

2. Sauberer Schreibtisch, klarer Kopf

Eine unübersichtliche Arbeitsfläche belastet den Geist unnötig und lenkt von der Arbeit ab. Legen Sie deshalb nur das auf den Schreibtisch, was Sie wirklich brauchen, und räumen Sie den Rest beiseite. Verstauen Sie nicht benötigte Dokumente, Ladegeräte und anderen Schnickschnack in einem Schubladencontainer, und bewahren Sie Ihre aktuell verwendeten Dokumente in einer einfachen Schreibtischablage auf.

Ein toller Brauch ist auch der "Schreibtisch-Reset" - das Aufräumen des Desktops am Ende des Tages, um am nächsten Morgen mit einer sauberen Weste und einem leeren Schreibtisch für neue Aufgaben und Herausforderungen beginnen zu können.

Unser Tipp: Ordnung zahlt sich in der digitalen Welt aus. Ordnen Sie Ihre Browser-Lesezeichen, legen Sie Ordner für Ihre wichtigsten Dokumente an, und halten Sie Ihren Desktop stets aufgeräumt und übersichtlich.

3. Organisieren Sie Ihren Arbeitsplatz

Die Produktivität wird auch davon beeinflusst, wie der Raum um Sie herum organisiert ist. Drehen Sie Ihren Monitor so, dass Sie nicht vom Licht der Fenster geblendet werden, und wenn Sie in einem belebten Teil des Büros sitzen, versuchen Sie, eine ruhigere Umgebung zu schaffen, indem Sie einen Desktop-Schirm verwenden oder Zubehör umstellen.

Wenn Sie die Alternative haben, sich zu bewegen, versuchen Sie, einen Abstand von mindestens 120 cm zu anderen Schreibtischen einzuhalten - selbst kleinere Abstände verbessern das Gefühl von Privatsphäre und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

4. Licht, das die Augen nicht ermüdet

Die richtige Beleuchtung ist entscheidend für die Konzentration und die Ermüdung der Augen am Tag. Nutzen Sie das Tageslicht, und ergänzen Sie es durch eine Schreibtischlampe in unmittelbarer Nähe Ihres Arbeitsplatzes. Idealerweise lassen sich Intensität und Temperatur des Lichts zwischen 3000-6000 K einstellen - warmes Licht sorgt für Ruhe, kaltes Licht fördert die Konzentration.

Denken Sie auch an die richtige Platzierungder Schreibtischlampe - Rechtshänder sollten sie auf der linken Seite, Linkshänder auf der rechten Seite haben, damit sie mit ihren Händen keinen Schatten werfen. Das Licht sollte schräg von der Seite einfallen und die Lichtquelle sollte sich etwa 35-50 cm über der Tischplatte befinden.

5. Stille und Ruhe für eine bessere Leistung

Lärm ist einer der größten Feinde der Konzentration, auch bei schlechter Beleuchtung. Wenn Sie durch Gespräche oder Telefonate Ihrer Kollegen abgelenkt werden, sollten Sie Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung oder leise Musik verwenden, die Sie nicht ablenkt.

Wenn Sie die Möglichkeit dafür haben, hilft auchein kleiner akustischer Schirm auf Ihrem Schreibtisch oder eine separate Trennwand in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes. Und wenn das nicht möglich ist, versuchen Sie, mit Ihren Kollegen tagsüber "ruhige Blöcke" zu vereinbaren, in denen jeder im Büro nur notwendige Anrufe tätigt.

Unser Tipp:Schon ein gewöhnlicher Teppich oder Läufer kann ein Büro leiser machen. Wenn möglich, legen Sie ihn an die am stärksten frequentierten Stellen.

6. Ablage und Ordnung in Dokumenten

Sie haben nicht immer einen eigenen Aktenschrank, aber Sie können trotzdem für Ordnung sorgen und wertvolle Zeit bei der Suche nach Dokumenten sparen. Unterteilen Sie Ihre Dokumente in "aktuell" und "Archiv". Bewahren Sie die aktuellen Dokumente griffbereit auf, und legen Sie den Rest in Ordnern oder Mappen ab. Farbige Trennblätter und Etiketten können ebenfalls hilfreich sein, damit Sie auf Anhieb wissen, wo Sie was finden.

Unser Tipp: Wenn Sie sich den Stauraum mit Kollegen teilen, sollten Sie sich auf ein klares System einigen - zum Beispiel Ordner nach Abteilung oder Datum sortieren. So vermeiden Sie Verwirrung und unnötiges Suchen.

7. Pausen und eine Atmosphäre, die Ihre Energie auflädt

Produktivität setzt nicht nur intensive Arbeit voraus, sondern auch sinnvolle Pausen. Legen Sie daher alle 90 Minuten eine kurze Pause ein - stehen Sie von Ihrem Schreibtisch auf, gehen Sie spazieren, holen Sie sich in der Betriebsküche Wasser oder dehnen Sie sich. Schon fünf Minuten reichen aus , um neue Energie zu tanken.

Unser Tipp: Auch eine kleine Pflanze auf dem Schreibtisch oder ein Urlaubsfoto können sofort eine angenehmere Atmosphäre schaffen und Ihre Stimmung den ganzen Tag über positiv beeinflussen.

Fazit

Sie können Ihre Produktivität in einem Gemeinschaftsbüro steigern - und oft braucht es nur wenig: Der richtige Stuhl, ein aufgeräumter Schreibtisch, gute Beleuchtung, Ruhe oder kurze Pausen können einen großen Unterschied machen, wie Sie sich fühlen und wie Sie arbeiten. Ein gemeinsam genutzter Raum birgt Herausforderungen, aber auch große Chancen. Wenn Sie ein paar einfache Gewohnheiten annehmen, können Sie in einem Coworking Space genauso effektiv - oder sogar besser - arbeiten als in einem herkömmlichen Büro.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was ist, wenn ich mir keinen eigenen Stuhl oder Schreibtisch aussuchen kann?
Verzweifeln Sie nicht - auch mit der Ihnen zugewiesenen Ausstattung können Sie viel bewirken. Machen Sie das Beste aus dem, was Sie zur Verfügung haben. Sie können fast immer die Höhe von Sitz, Rückenlehne und Monitor einstellen. Und wenn der Stuhl nicht ideal ist, kann sogar eine einfache Fußstütze oder ein kleines Rückenkissen helfen.
2. Wie oft sollte ich Pausen machen?
Eine kurze Pause alle 90 Minuten ist ideal. Fünf Minuten reichen aus - gehen Sie spazieren, dehnen Sie sich oder holen Sie sich ein Glas Wasser in der Betriebsküche. Ihr Körper und Ihr Geist werden schnell erfrischt sein.
3. Was ist, wenn es im Büro zu laut ist und ich mich nicht konzentrieren kann?
Versuchen Sie es mit geräuschdämpfenden Kopfhörern oder leiser (z. B. klassischer) Hintergrundmusik. Wenn Sie können, stellen Sie einen kleinen akustischen Schirm an Ihrem Arbeitsplatz auf oder vereinbaren Sie mit Ihren Kollegen"stille Blöcke".
4. Wie kann ich Ordnung halten, wenn der Platz knapp ist?
Ein System ist wichtig - verwenden Sie Ordner, farbige Trennblätter und Schreibtisch-Organizer. Teilen Sie Ihre Dokumente in "aktuell" und "Archiv" ein, und machen Sie am Ende Ihrer Schicht immer einen "Desk Reset" - räumen Sie Ihren Schreibtisch am Abend vor Ihrem Verlassen auf.
5. Welche Art von Licht ist für die Büroarbeit am besten geeignet?
Eine Kombination aus Tageslicht und einer Schreibtischlampe ist ideal. Die Lampe sollte sich in der Intensität und Temperatur regeln lassen (3000-6000 K). Denken Sie an die Positionierung - Rechtshänder auf der linken Seite, Linkshänder auf der rechten Seite, damit Sie mit Ihren Händen keinen Schatten werfen.
6. Was kann ich tun, wenn ich keinen höhenverstellbaren Schreibtisch habe?
Versuchen Sie, die Position zu wechseln - telefonieren Sie im Stehen, gehen Sie im Büro umher, dehnen Sie sich während des Tages. Jede Veränderung entlastet Ihren Rücken und Ihre Augen.
7. Wie kann man in einem Gemeinschaftsbüro eine angenehmere Atmosphäre schaffen?
Kleine Dinge können helfen - eine kleine Pflanze auf dem Schreibtisch, ein Foto von geliebten Menschen oder ein aufgeräumter Arbeitsbereich. Diese kleinen Dinge verbessern die Stimmung und machen das Büro gemütlicher und einladender.
8. Wie kann ich die digitale Unordnung in den Griff bekommen, damit sie mich nicht beschäftigt?
Sorgen Sie auch auf Ihrem Computer für Ordnung. Legen Sie Ordner für Ihre häufigsten Projekte an, verwenden Sie Browser-Lesezeichen, und befreien Sie Ihren Desktop einmal pro Woche von unnötigen Dateien. Digitale Sauberkeit spart Ihnen Zeit und Nerven.
9. Wie bleibe ich produktiv, wenn meine Kollegen mich stören?
Lassen Sie sie wissen, wann Sie eine ruhige Zeit zum Arbeiten brauchen - vielleicht mit Kopfhörern oder einem einfachen Signal. Vereinbaren Sie "stille Stunden", und nehmen Sie sich Zeit für Besprechungen oder Gruppendiskussionen.

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